Die Amadeu Antonio Stiftung

Kurzbeschreibung

Die Amadeu Antonio Stiftung wurde 1998 gegründet und nach Amadeu Antonio Kiowa benannt. Amadeu Antonio, der aus Angola stammte, lebte in Eberswalde und war dort als Vertragsarbeiter tätig. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1990 wurde er von einer Gruppe Neonazis brutal zusammengeschlagen und erlag elf Tage später seinen schweren Kopfverletzungen. Der Angriff, der vom Gericht als Körperverletzung mit Todesfolge eingestuft wurde, war der erste bekannte rassistische Mord nach der Wiedervereinigung. Die Amadeu Antonio Stiftung setzt sich dafür ein, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland zu bekämpfen und die Zivilgesellschaft zu fördern. Durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt sie Initiativen und Projekte in der Jugend- und Bildungsarbeit, außerdem Opferschutz und Flüchtlingsinitiativen.

Quelle

Quelle: Bildschirmfoto der Webseite der  Amadeu Antonio Stiftung, Wayback Machine, Internet Archive, Stand August 2016, https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/en/

Die Amadeu Antonio Stiftung, veröffentlicht in: German History Intersections, <https://germanhistory-intersections.org/de/migration/ghis:image-129> [27.09.2022].