Türkisch für Anfänger (2006)

Kurzbeschreibung

Die dreistaffelige Fernsehserie Türkisch für Anfänger über das turbulente Leben einer deutsch-türkischen Patchworkfamilie debütierte 2006 in der ARD. Sie wurde zwar 2008 eingestellt, erlebte aber 2012 ein Comeback als Kinofilm. Serie und Film verhalfen Drehbuchautor und Regisseur Bora Dağtekin, der 2007 den Adolf-Grimme-Preis für dieses, so die Jury, „Kleinod“ und „Glücksfall“ erhielt, sowie Schauspieler Elyas M’Barek, der die Rolle des Macho Cem Öztürk in beiden Produktionen mimt, zum Durchbruch. M’Bareks und Dağtekins weitere Zusammenarbeit machte die Kinoserie Fack ju Göhte zum Kassenschlager. Seit den 1990ern dient Humor als bevorzugtes Mittel zur Verhandlung deutscher Befindlichkeiten zur multikulturellen und (post-)migrantischen Gesellschaft. 

Quelle

Quelle: Schauspieler Elyas M. Barek, Josefine Preuß, Arnel Taci und Pegah Feridoni mit Adnan Maral und Anna Stieblich während eines Pressetermins zur ARD-Serie Türkisch für Anfänger in Hamburg. IMAGO/ Hogreve.

© IMAGO/ Hogreve

Türkisch für Anfänger (2006), veröffentlicht in: German History Intersections, <https://germanhistory-intersections.org/de/migration/ghis:image-130> [03.12.2022].