Getaufte „Beutetürken“: Ludwig Maximilian Mehmet von Königstreu (1715)

Kurzbeschreibung

Während der zahlreichen Kriege mit dem Osmanischen Reich im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts wurden nicht nur viele Christen in das Osmanische Reich verschleppt, sondern umgekehrt auch Muslime aus dem Osmanischen Reich nach Europa verschleppt. Ludwig Maximilian Mehmet von Königstreu (1660-1726) kam nach der Einnahme der von seinem Vater, einem türkischen Offizier kommandierten Festung, als Gefangener an den hannoverischen Hof, wo er nach seiner Taufe als Kammerdiener lebte. Er heiratete eine Hannoveranerin und wurde von Georg I. in den erblichen Reichsadelsstand erhoben.

Quelle

Quelle: Ludwig Maximilian Mehmet von Königstreu (1660-1726), Ölgemälde von Sir Godfrey Kneller, Kloster Barsinghausen. Foto: Bernd Schwabe, https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3A2014-06-11_KunstFestSpiele_Herrenhausen%2C_Besuch_vom_Freundeskreis_Hannover%2C_%28128%29_Ludwig_Maximilian_Mehmet_von_K%C3%B6nigstreu%2C_Sir_Godfrey_Kneller.JPG

Getaufte „Beutetürken“: Ludwig Maximilian Mehmet von Königstreu (1715), veröffentlicht in: German History Intersections, <https://germanhistory-intersections.org/de/migration/ghis:image-180> [27.09.2022].