Kundgebung der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) in Dresden (13. Februar 2005)

Kurzbeschreibung

Rechtsradikale Gruppen in Deutschland versuchten, politisch von der breiten Ablehnung der amerikanischen Politik im Nahen Osten zu profitieren. Hier nahm die Nationalistische Partei Deutschlands (NPD) den 60. Jahrestag der Zerstörung Dresdens infolge der Bombardierung seitens der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs zum Anlass, die amerikanische Außenpolitik zu kritisieren. Der Spruch auf dem Transparent „Nie wieder Bombenterror“ griff zynisch die Schlagworte der deutschen Linken auf („Nie wieder Auschwitz“ und „Nie wieder Krieg“).

Quelle

Quelle: 13. Februar 2005, Dresden, Sachsen—NPD Aufmarsch in der Innenstadt zum 60. Jahrestag der Bombenangriffe auf Dresden. Der sächsische Fraktionschef der NPD, Holger Apfel, Gerhard Frey, Udo Voigt und Franz Schönhuber (v.l.n.r.) führen die Demonstration an. Sie tragen ein Transparent mit der Aufschrift „Nie mehr Bombenterror“. Foto: Trappe.

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David P. Conradt, Gerald R. Kleinfeld und Christian Søe, Hrsg., A Precarious Victory: Schroeder and the German Elections of 2002. New York: Berghahn Books, 2004.

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Christina Morina, Legacies of Stalingrad: Remembering the Eastern Front in Germany since 1945. Cambridge und New York: Cambridge University Press, 2011.

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Kundgebung der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) in Dresden (13. Februar 2005), veröffentlicht in: German History Intersections, <https://germanhistory-intersections.org/de/deutschsein/ghis:image-213> [19.05.2022].