Flüchtlingslager Schneidemühl (ca. 1920-25)

Kurzbeschreibung

Nach dem Vertrag von Versailles 1919 musste Deutschland Teile der Provinzen Posen und Westpreußen an Polen abtreten. 1922 wurde die Verwaltungshauptstadt der neuen Grenzmark Westpreußen-Posen nach Westen verlegt, nach Schneidemühl (heute: Piła). Viele deutsche Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Gebieten flohen nach Westen und wurden im Flüchtlingslager Schneidemühl untergebracht. Auf diesem Foto aus den frühen 1920er Jahren ist ein älterer Mann zu sehen, der mit seinen vier Enkelkindern in der improvisierten Unterkunft eine Mahlzeit einnimmt. 

Quelle

Quelle: Schneidemühl (Grenzmark Posen Westpreussen), Flüchtlingslager, deutsche Flüchtlinge, ca. 1920-25. Fotograf: unbekannt. Bundesarchiv Bild 137-037540.

© Bundesarchiv

Flüchtlingslager Schneidemühl (ca. 1920-25), veröffentlicht in: German History Intersections, <https://germanhistory-intersections.org/de/migration/ghis:image-117> [27.02.2026].